Fair Play in bester Lage |
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Paradebeispiel für den Erfolg des Fairen Handels: der Eine-Welt-Laden Traunstein |
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Wie gut fairer Handel funktioniert, wenn er von einer breiten Basis getragen wird, zeigt sich am Eine-Welt-Laden Traunstein. Der dazu gehörige Verein feierte 2002 sein zehnjähriges Bestehen. Modern, freundlich gestaltet und von netten Menschen geführt — am Weltladen in Traunstein kommt so schnell keiner vorbei. Nicht nur, weil er von engagierten Menschen quer durch alle Bevölkerungsschichten gestützt wird, auf das Wohlwollen von Stadt und Kirche zählen darf und als Institution längst anerkannt ist. Darüber hinaus verfügt der rund 75 Mitglieder starke Verein in der Bahnhofsstraße 1 über einen Laden in der besten Geschäftslage der Kreisstadt Traunstein. Möglich macht's ein "fairer Vermieter" — die katholische Kirchengemeinde St. Oswald. |
![]() OB Fritz Stahl verkauft im Weltladen |
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Erstes Jugendteam in Bayern Warum sie sich für den Eine-Welt-Gedanken engagieren? Hübner liegt der "faire Umgang mit der ganzen Welt" seit jeher am Herzen. Und Barbara Rassek, Koordinatorin der lokalen Agenda 21 im Rathaus, wollte "mehr tun als nur fair kaufen". Auf Initiative des "Forums für eine Welt" und mit tatkräftiger Unterstützung der Pfarrgemeinde St. Oswald eröffnete die Gruppe 1992 ihren ersten Laden in der Scheibenstraße. Der Aufschwung erfolgte dann vor fünf Jahren mit dem Umzug in Traunsteins Ladenzeile Nummer eins. Samstags brummt der Laden Samstags ist der Laden eigentlich immer voll. Das Hauptgeschäft machen nach wie vor die Lebensmittel aus. Die Renner sind Kaffee und Tee. Gut gehen auch Reis, Nudeln, Zucker, Brotaufstriche und Bananen. Der Verkauf von Kunsthandwerk, Spielwaren, Musikinstrumenten und Textilien spielt dagegen nur in der Vorweihnachtszeit eine größere Rolle. Fair kommt auch im Rathaus an Solches Engagement findet auch im Rathaus Anerkennung. Nicht nur, dass dort fairer Kaffee ausgeschenkt wird: Oberbürgermeister Fritz Stahl stand sogar schon mal selbst einen Samstag lang an der Verkaufstheke — dank einer verlorenen Wette mit dem Jugendteam. |
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